Einer der vier eigenständigen Fachbereiche ist der Fachbereich »Analytische Psychotherapie«, der Psycholog_innen mit Diplom oder Masterabschluss die Ausbildung zu Psychologischen Psychotherapeut_innen in der Verklammerung TfP/AP ermöglicht, Ärzt_innen die Möglichkeit zum Erwerb der Zusatzbezeichnung »Psychoanalyse« und Psychologischen Psychotherapeut_innen die Möglichkeit zur Weiterbildung in Analytischer Psychotherapie bietet.

Derzeit besteht unser Fachbereich aus ca. 40 Mitgliedern, von denen viele im Vorstand des Institutes tätig sind, sich in verschiedenen Gremien einsetzen und in der Aus- und Weiterbildung der Ausbildungskandidat_innen mitwirken.

Offene Fortbildungsveranstaltungen und verschiedenen Intervisionsgruppen, die sich regelmäßig treffen, bieten Mitgliedern die Möglichkeit zum fachlichen und kulturellen Austausch.

Ein eigener Ausbildungsausschuss des Fachbereiches tagt ebenfalls regelmäßig, um die Aus- und Weiterbildung zu organisieren, Ausbildungsbelange der Kandidat_innen zu besprechen und somit einen guten Fortgang der Ausbildung zu begleiten. Zur Zeit befinden sich etwa 30 Kandidat_innen in der verklammerten oder analytischen Aus- und Weiterbildung.

Für Fragen zum Fachbereich »Analytische Psychotherapie« stehen Ihnen die Geschäftsstelle, die Fachbereichssprecherin Anja Schmitt und die Ausbildungsausschussvorsitzende Margitta Wonneberger zur Verfügung.

Der Bewerbungszeitraum für die psychoanalytische Ausbildung beginnt ebenso wie beim tiefenpsychologischen Fachbereiches Anfang Februar und endet jeweils zum 31. Mai des Jahres.

Die Aus- und Weiterbildung orientiert sich neben den Vorgaben des PTG und der Kammern an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie  (DGPT) e.V. und ermöglicht nach Abschluss die Mitgliedschaft in der DGPT.

 

Anja Schmitt (Sprecherin des Fachbereichs)

Margitta Wonneberger (Vorsitzende des Ausbildungsausschusses)

 

(Letzte Änderung: 12.08.2019)

Ein eigenständiger tiefenpsychologischer Fachbereich ist eine Besonderheit unseres Institutes, er zählt aktuell die meisten Mitglieder und Kandidaten. Im Fachbereich finden gegenwärtig 41 tiefenpsychologisch arbeitende Kolleginnen und Kollegen eine Heimat.

Über 80 Ausbildungskandidat_innen sind durch die Möglichkeit der verklammerten (TfP/AP) und kombinierten (TfP/KJP) Ausbildungen im tiefenpsychologischen Fachbereich präsent.

Gemeinsam mit den anderen Fachbereichen gestalten wir die Ausbildung zum Psychologischen Pychotherapeuten in verschiedenen Gremien, Arbeitsgruppen und im Vorstand des Institutes.

Für Mitglieder unseres Fachbereiches besteht die Möglichkeit, an Intervisionsgruppen teilzunehmen. Aktuell existieren zwei Gruppen, die sich monatlich treffen.

Bei Fragen zum Fachbereich und zur tiefenpsychologischen Ausbildung kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle, den Fachbereichssprecher Herrn Dr. Friedel oder den Ausbildungsausschuss.

Der Bewerbungszeitraum für die tiefenpsychologische Ausbildung beginnt jährlich nach dem Tag der offenen Tür im Februar und endet jeweils zum 31. Mai des Jahres. Ausbildungsbeginn ist immer am 1. September.

 

Anja Kazzer – Ausbildungsausschussvorsitzende FB Tiefenpsychologie
Dr. Lars Friedel – Fachbereichssprecher FB Tiefenpsychologie

(Letzte Änderung: 21.3.2019)

Der Fachbereich bietet Ausbildungen auf den Gebieten der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie nach den Bestimmungen des Psychotherapeutengesetzes oder der ärztlichen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer an.

Um eine Ausbildung können sich bewerben:

  • PsychologInnen mit Diplom- oder Masterabschluss, die eine Ausbildung zur/zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut_in mit Vertiefungsrichtung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie anstreben,
  • Mitglieder und Kandidat_innen der anderen SPP-Fachbereiche, welche die Fachkunde Kinder- und Jugendlichentherapie erwerben wollen,
  • Ärztinnen und Ärzte, die eine Psychotherapiequalifikation für Kinder- und Jugendliche beispielsweise im Rahmen ihrer Facharztweiterbildung Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie erwerben wollen.

Für die Aufnahme von Kandidat_innen, die bereits eine Zulassung für die Ausbildung in einem anderen SPP-Fachbereich haben und zusätzlich die KJP-Ausbildung anstreben, gilt folgende Aufnahmeregelung: Bewerber_innen müssen zusätzlich noch zwei Zulassungsinterviews bei Supervisor_innen des KJP-Fachbereiches durchführen. Auf Basis dieser Interviews wird dann über die Zulassung im Ausbildungsausschuss entschieden. Diese zusätzliche Anforderung soll dazu dienen, die besondere Befähigung, die die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert, vor Ausbildungsbeginn näher zu beschreiben und die Kandidat_innen auf ihrem Weg zu beraten. Zum einen muss die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auf die Welt des Kindes einzulassen, vorhanden sein. Zum anderen sollten die Bewerber_innen sich darüber im Klaren sein, dass in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ein besonders flexibler Umgang mit Regression, gerade auch in der eigenen Gegenübertragung gefordert ist. In der Arbeit mit Adoleszenten stellt das starke Agieren und das oftmals grenzverletzende Verhalten eine besondere Herausforderung dar, die auch nicht jeder/jedem Therapeut_in, die/der die Arbeit mit Erwachsenen gewohnt ist, vertraut ist. Auf diese Fähigkeiten und Bereiche werden wir bei den Zulassungsinterviews besonders achten.

Ausbildungsbestandteile:

Hauptbestandteil der Ausbildung in KJP sind die zweigleisig angebotenen KJP-Seminare. Im Basisseminar werden abwechselnd theoretische Arbeiten und Erstinterviews der Teilnehmer_innen besprochen. Ziel des Erstinterview-Seminars ist die Einführung in die Indikation und Technik tiefenpsychologisch und psychoanalytisch orientierter Kindertherapien sowie in die Methodik der Erstinterviews. Im Technisch-kasuistischen Seminar können fortgeschrittene Kandidat_innen (im Anschluss an die Zwischenprüfung) durch kontinuierliches Vorstellen ihrer Therapiefälle vor dem Hintergrund theoretischer Schriften zur Theorie, insbesondere zur Deutungskunst, ihre Erfahrungen in den Behandlungen kritisch reflektieren.

Ergänzt werden diese KJP-spezifischen Angebote selbstverständlich über die Angebote des gesamten SPP und über die Teilnahme an fachlichen Fortbildungen der beiden Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken Leipzigs.

Für die Ausbildungsfälle steht die KJP-Ausbildungsambulanz und der KJP-Behandlungsraum zur Verfügung.

Über eine Kandidatenvertretung besteht die Möglichkeit, ausbildungsrelevante Rückmeldungen, Ideen, Wünsche in den Fachbereich einfließen zulassen. Für Anliegen, die im persönlichen Zweiergespräch angesprochen werden sollen, steht den Ausbildungsteilnehmer_innen jeweils eine Mentorin oder ein Mentor zur Verfügung.

Aufbauend auf einer KJP-Basisausbildung wird in Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Ausbildungsinstituten die Möglichkeit eröffnet, eine Ausbildung in Kinder- und Jugendlichenpsychoanalyse nach den Standards der DPV/IPV durchzuführen.

 

Simone Berrouschot, Axel Holicki, Maria Johne, Kai von Klitzing (Sprecher des Fachbereiches), Franziska Schlensog-Schuster (Redaktion), Kerstin Schwarz (Vorsitzende des Ausbildungsausschusses), Edelhard Thoms

(Letzte Änderung: 29.5.2019)

2002 wurde der Fachbereich »Hochfrequente Psychoanalyse« gegründet, seit 2008 ist er eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) und damit auch der Europäischen Psychoanalytischen Föderation (EPF) und der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA). Er organisiert den Ausbildungsgang »Psychoanalytikerin/Psychoanalytiker nach den Richtlinien der DPV/IPA«, darüber hinaus können Interessenten mit Hochschulabschluss den Studiengang „Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie“ belegen. Die Zugangskriterien und das Ausbildungsprozedere sind den Webseiten der DPV zu entnehmen.

Zur Zeit sind hier fünf Personen in der DPV-Ausbildung, ein Leipziger Kandidat strebt einen Abschluss in „Psychoanalytischer Sozial- und Kulturtheorie“ innerhalb der DPV an. Zu Fragen der DPV-Ausbildung geben die Mitglieder des örtlichen Ausbildungsausschusses Interessenten gern Auskunft.

Die DPV wurde 1950 als Vereinigung mit dem Ziel gegründet, wieder Anschluss an die internationale Psychoanalyse zu finden, nachdem die Nationalsozialisten die deutsche Psychoanalyse teils vereinnahmt, teils zerschlagen hatten. Heute gehören der DPV fast 1100 Mitglieder an, etwa 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich in der Ausbildung zur Erwachsenenanalytikerin bzw. zum -analytiker. Damit ist die DPV eine der größten nationalen Gesellschaften innerhalb der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Zweimal jährlich veranstaltet die DPV große Tagungen mit führenden Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytikern (2019: 1.-4. Mai in Bremen sowie 20.-23. Nov. in Bad Homburg). Die Tagungen der EPF finden jährlich statt (2019: 11.-14. April in Madrid), die der IPA aller zwei Jahre (2019: 24.-27. Juli in London, siehe hierzu auch das Grußwort der IPA-Vorsitzenden Virginia Ungar).

Für Kandidatinnen und Kandidaten der DPV-Ausbildung ist es möglich, über Stiftungen der DPV bzw. der IPA finanzielle Unterstützung zu beantragen.

Unsere Gruppe besteht zurzeit aus 15 DPV-Mitgliedern, davon sind sieben im Lehranalytikerstatus. Unser Mitglied Maria Johne ist zurzeit die Vorsitzende der DPV. Hier ein Link zu einem Deutschlandfunkbeitrag, in dem die Hauptreferenten der DPV-Herbsttagung 2018 und sie sich zu wichtigen Ängsten der Deutschen äußern.

Wir trauern um unser liebes Mitglied Dr. med. Dagmar Völker (1944-2018), die nach 1990 eine engagierte Wegbereiterin der Psychoanalyse in Leipzig war.

 

Dr. rer. nat. Oliver Krauß
Sprecher des Fachbereiches

(Letzte Änderung: 4.1.2019)

Im Mittelpunkt der Arbeit der Erwachsenen-Ambulanz des SPP stehen die Vermittlung von Patienten an und die Behandlung von Patienten durch unsere Therapeutinnen und Therapeuten, die sich in der Ausbildung zum ärztlichen bzw. psychologischen Psychotherapeuten in den Vertiefungsrichtungen tiefenpsychologisch fundierte, analytische Psychotherapie und hochfrequente Psychoanalyse befinden.

Nach bestandenem Vorkolloquium beginnt die praktische Ausbildung in der Institutsambulanz. Alle notwendigen Informationen dazu werden den Therapeutinnen und Therapeuten im Ambulanzeinführungsseminar vermittelt. Die verantwortlichen Mitarbeiter_innen der Ambulanz stellen dann einen Kontakt zwischen den geeigneten Patienten_innen, die sich in der Ambulanz oder über die Homepage angemeldet haben, und den Therapeuten_innen her, die einen entsprechenden  Therapieplatz zur Verfügung haben. Dabei können Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen, Suchproblemen und psychiatrischen Erkrankungen nicht berücksichtigt werden. Die Ausbildungsbehandlungen werden von einem Supervisor begleitet, der die fachliche Verantwortung für die Behandlung trägt. Alle formalen Schritte wie z.B. die Antragsstellung werden über die Ambulanz organisiert. Bei Hinweisen, Fragen und Schwierigkeiten können sich Patienten wie Therapeuten an die verantwortlichen Mitarbeiterinnen der Ambulanz und der Geschäftsstelle wenden. 

Kerstin Lange

(Leiterin der Institutsambulanz)

 

Vermittlung der Ausbildungsfälle
Psychoanalyse Schade, Jochen, Dr. med.
Lange, Kerstin, Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.
Sadowski, Dana, Dipl.-Psych.
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Lange, Kerstin, Dr. rer. nat.
Riedl, Agnes, Dipl.-Psych.
Sadowski, Dana, Dipl.-Psych.

Sprechzeit für KandidatInnen in Leipzig

Telefonisch donnerstags von 11:30 – 12:30 Uhr (+49 177 – 26 94 510) und nach persönlicher Vereinbarung im Institut oder per E-Mail unter kerstin.a.lange@gmx.de.

Informationen

Alle organisatorischen Belange, die die Ambulanz betreffen, werden in der Geschäftsstelle von Angrit Kamprad (angrit.kamprad@spp-benedek.de) bearbeitet.

Einmal im Semester findet ein Einführungsseminar in der Ambulanz für diejenigen statt, die nach der Zwischenprüfung mit der PatientInnenbehandlung beginnen. Anders als im Blockseminar, wo es um inhaltliche und organisatorische Abläufe in der Probatorik und Praktischen Ausbildung geht, stehen hier das gegenseitige Kennenlernen und Fragen zur PatientInnenvermittlung im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist für die Übernahme von Behandlungen obligatorisch.

Im internen Bereich der Homepage wurde eine Anfragefunktion nach Patient_innen installiert. Der Bedarf an Ausbildungstherapien kann dort unter Angabe von vorrangigen Behandlungszeiten und dem Behandlungsort sowie der aktuellen Erreichbarkeit der Kandidatin bzw. des Kandidaten laufend vermerkt bzw. geändert werden. Bitte nutzen Sie vorrangig diese Möglichkeit und denken Sie bitte auch daran, nach Übernahme von Patient_innen, Ihre Kapazitäten anzupassen.

 

(Letzte Änderung: 14.09.2019)

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

als Voraussetzung auf die Ambulanztätigkeit gilt neben der bestandenen KJP-Zwischenprüfung die Teilnahme am Ambulanzeinführungsseminar sowie das Lesen der Informationsblätter zur Ambulanztätigkeit. Des Weiteren wird vor Beginn einer Behandlung (inclusive Probatorik) die Zusage für einen Supervisionsplatz benötigt. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Planung der Ambulanzarbeit, dass Nachrichten der Patient_innen an Sie nicht über die Geschäftsstelle vermittelt werden können. Entsprechend muss für die Kommunikationswege mit den Patient_innen bzw. den Eltern und/oder Bezugspersonen eine separate Telefonnummer/Kontaktmöglichkeit eingerichtet werden.

Die grundlegenden Arbeitsabläufe der KJP-Ambulanz inclusive der Anmeldung (über Angrit Kamprad) sind an die Struktur der Erwachsenen-Ambulanz angelehnt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, im laufenden Semester auch die Information der Leitung der Erwachsenen-Ambulanz (Kerstin Lange) zu beachten. Ein offensichtlicher Unterschied der KJP Ambulanztätigkeit ergibt sich aus der Elternarbeit und den daraus resultierenden zusätzlichen Möglichkeiten und Herausforderungen.

KJP-Ambulanzgespräche werden aktuell von Kerstin Schwarz und Edelhard Thoms geführt. Der “Knackpunkt” bei der Patientenvermittlung resultiert aus der Heraus-forderung, Bedarf und Kapazität von drei Seiten her koordinieren zu müssen. Raumkapazität von Institutsseite sowie zeitliche Vorgaben von Therapeut_innen und Patient_innen bzw. Elternseite sind aufeinander abzustimmen. Auch soll in der praktischen KJP Ausbildung berücksichtigt werden, dass die Ausbildungsteilnehmer_innen über Ihre jeweiligen Ausbildungsfälle Erfahrung in der Arbeit mit Patient_innen mit unterschiedlichem Entwicklungsalter sammeln können. Daher die Bitte, den individuellen Patientenbedarf regelmäßig auf der Homepage (“Patientenvermittlung”) zu aktualisieren und - was die Raumbuchung betrifft - gebuchte Reservierungen, die vorübergehend nicht benötigt werden, rechtzeitig freizugeben, so dass diese Stunden für Vorgespräche oder Ambulanzgespräche genutzt werden können. Wir sind bemüht, auch Behandlungsfälle zu vermitteln, die an den Vormittagen stattfinden können.

Sollten sich im Verlauf Ihrer Ambulanztätigkeit Fragen hinsichtlich der Ambulanzstruktur oder Ambulanztätigkeit ergeben, steht Ihnen die KJP-Ambulanzleitung (0341-224 85 64) in der Telefonsprechstunde (montags von 13.00 bis 14.00 Uhr) oder per Email-Kontakt (kerstinschwarz@gmx.net) gerne zur Verfügung.

 

Kerstin Schwarz und Edelhard Thoms

 

(Letzte Änderung: 6.6.2019)